Stammtisch vom 17.04.09

 

 

Nach einer Woche mit fast sommerlichen Temperaturen wurde der Freitag ziemlich kühl, so dass der Kuhstall ein wenig Ofenwärme vertragen konnte. Der Tisch war bald vorbereitet und ein Sträußchen schnell gepflückt

 

 

 

Eigentlich waren die Liegestühle aufgestellt, der Badeteich entschlammt und in Topform versetzt und das Holz für das Lagerfeuer und Grillen herbeigeschafft.

Es hätte ja bei etwas mehr Wärme draußen ganz lustig werden können, aber ein Blick durch die Tür zeigte weiterhin nur Regen.

 

 

 

 

Die Stammtischfreunde,, vollbepackt mit guten Dingen, rudelten wie immer so gegen 19.30 ein und das große Genießen konnte beginnen

 

 

 

 

Vielfalt war wieder angesagt, Fisch zu Fisch  - einer aus Pudding und ein paar Sprotten von der Ostseee  durch Olaf frisch eingeflogen.

Bedauerlicherweise ist John noch immer krank, so dass auf seine Back- und Kochkünste verzichtet werden musste.

 

 

 

 

Da ein neues Buch über das sächsische Leben auf dem Lande erscheinen soll und sich dafür auch ein paar Impressionen vom Pfeifenstammtisch anbieten, kam die Redakteurin, schoss ein paar Fotos und wurde sofort von Dietmar umgarnt und vereinnahmt.

Es ist eben ein charmanter Plauderer - unser Dietmar  

 

 

 

Wie ist das eigentlich mit Ostern und Pfingsten, was genau war an welchem Tage, was ist belegt und was ist Mythos? Waren die Jünger zu Pfingsten voll wie die Haubitzen oder hatten sie eine andere Erleuchtung?

Luz stellte plötzlich diese Fragen in den Raum

 

 

 

und Cheftheologe Michael hatte eine fast abendfüllende Aufgabe, die Heiden zu bilden

 

 

 

 

Olaf war´s zufrieden, schmauchte in Andacht sein Pfeifchen und überdachte seine nächste Wahlkampfstrategie, um Bubi Westerwelle abzulösen und dem Osten endlich auf die Beine zu helfen

 

 

 

 

gegen Mitternacht kam dann Bert. Voller Tatendrang , Elan und ein paar klitzekleiner Promille   warb er für den Tango-Abend am nächsten Wochenende in der Waldschenke und überzeigte die letzten Zweifler, dass der Tango für jeden erlernbar ist. Unbeteiligte Beobachter mögen sich zwar ihre Gedanken beim Anblick engumschlungener Männer  machen. Aber ich kann denen nur sagen: „Es sind alles richtige Männer, denen der Testesterondunst durch alle Knopflöcher strömt“

 

 

 

Dietmar im Hintergrund mit guten Ratschlägen

 

 

 

Carli begutachtet die Beinarbeit und versucht es dann auch selbst. Allerdings fehlte die Rose zwischen den Zähnen

(s. Manche mögens heiß )

 

 

 

 

 

Mit seiner nächsten oder übernächsten Frau  will es Thomas später auch versuchen und holt sich erste Anregungen zu Schrittfolge und Haltung

 

 

 

Die Jury bewertet und verteilt dann den Siegerpreis in Form von 3 Sprotten und mir kollern noch immer die Lachtränen beim Anblick dieser Figuren

 

 

 

 

Dann war es gegen 02.00 und besorgte Ehefrauen bzw. Gespielinnen schauten nach ihren Männern, obwohl die ja bekanntlich seit Jahren sich nicht durch den Teufel Alkohol davon abschrecken lassen,  mannhaft am Strassenverkehr teilzunehmen

 

 

 

 

Ach ja - das Pfeiferauchen!  Dazu ist lediglich zu sagen, daß es nach vielen Diskussionen dann doch erlaubt wurde  und ca 400gr Tabake sich in Luft und Liebe auflösten.

 

 

der nächste Stammtisch am 15.5.09 wird voraussichtlich bei Carli in der Burgruine oder auf dem Grundstück sein. Wenn es sich ergibt, wird Stefan über seine letzte Polarexpedition mit dem Experiment der Inder, durch Eisen das Algenwachstum zur CO2 Bindung zu fördern, einen Film zeigen.