Stammtisch vom 19.12.08
Weihnachtsstammtisch
Ein halber Tag Vorbereirung war schon nötig, um den Kuhstall weihnachtlich
erstrahlen zu lassen. Arno kam so gegen 18.00 mit seinem Mädel aus Fernwest
angereist und gegen 19.30 füllte sich der Raum. Wir wurden 19 Personen. Ein
paar, das ist normal, konnten leider nicht dabeisein und denen ist vor allem
dieser Bericht gewidmet. Den 3 Kranken unter den Vermißten wünschen wir baldige
Genesung und die auf Pflichtveranstaltungen waren, können wir nur wünschen, daß
diese auch nur halb so schön wie unser Stammtisch waren.
Es ist müßig, zu wiederholen, wie sich die Tafel auch diesmal bog und John und
Gero hatten eine völlig andere Seite ihrer Kochkünste drauf.
Da einige Minuten lang auch die Damen, die sich dann zur intimen Damenrunde zurückzogenn, zugegen
sein durften (den späteren Anblick glasiger Augen

wollten wir , als vollendete Gentlemans , ihnen ersparen), durfte Inka die
Mitbringsel aus Kochtöpfen und Speisekammern auf Genießbarkeit verkosten

während Lales die Pfeifen hinsichtlich ästhetischer Ansprüche begutachtete

und Tine tiefgründige Gespräche führte

Dann wieder unter uns, könnte das Zeichen zur hemmingsfreien Völlerei gegeben
werden.

und geraucht werden durfte auch


Ab jetzt hat mein Digitalfilter Schwerstarbeit zu lesten, um die Bilder durch
die dicken Schwaden halbwegs sichtbar werden zu lassen.
Arno begutachtet fachmännisch die Exponate unseres Gastes Jürgen Börner

http://www.freehand-pipe.de/
aus Tauscha bei Dresden und die aus meiner Werkstatt

Wie geplant erfolgte nun ein kurzer Vortrag über Mooreiche und Olivenholz als
alternatives Pfeifenmarerial. Die Rohmaterialien und Beispielprodukte machten
die Runde

hier eine Olivenkantel
und hier eine aus Morta - fachmännisch vom Jürgen beäugt

Die Morta-Poker hält der Prüfung stand und ist wenig später bereits unter Feuer

Auch die Olive fand schnell einen Liebhaber und Manfrad staunt über ein
Riesenmöbel bei seinem Nachbarn

Dann näherte sich der
Höhepunkt des Abends- die Versteigerung von
Pfeifen und Tabaken zugunsten eines gemeinnützigen Zweckes. Wir einigten uns
schnell per Abstimmung, den Erlös der
Armentafel Leipzig zu spenden. Jürgen legte
eine wunderschöne Freiformpfeife auf den Tisch, Martin eine exquisite Savinelli,
dazu einen vergoldeten Stopfer und gute Tabake. Von mir kam eine Morta-Pfeife
nebst Mortastopfer dazu.
John machte in seiner wunderbaren, beschwörenden Art den Auktionator und Arno
assistierte ihm. Hier Arno- mit Jürgens Freiform in der Hand

Das Ergebnis: 410,-€ !!!!!!! darf unser Pastor morgen nach Leipzig
zum Bestimmungsort bringen. Das honorierte er auch sogleich mit einer
Weihnachtsgeschichte über das Sauerkrautlametta an der Halelujastaude.

Es folgte eine Gedächtnisminute für die ehemalige Weihnacht im Osten:
Der Gabentisch steht öd und leer,
die Kinder blicken blöd umher-
das läßt der Vater einen krachen,
die Kinder fangen an zu lachen-
So konnt man auch mit kleinen Dingen,
im Sozialismus Freude bringen
Dann im Kuhstall, fröhliche, zufriedene Gesichter, wohin man sah (oder lästern
die Beiden?)

denn auch diese Beiden scheinen etwas zu amüsieren entdeckt zu haben

und da ja Weihnachtszeit ist, durften auch ein paar fromme Lieder aus rauch- und
whiskeykrächzenden Männerkehlen nicht fehlen. Wenn auch die linkshändige
Begleitung nicht mehr das Wahre ist, so strömten doch die Töne sphärisch und
engelsgleich

Euch allen eine fröhliche Weinachtszeit

sorry - das war der falsche

Peter