Februarstammtisch vom 13.3.09

 

 

Falkhart Dau

 

(er begrüßt hier uns, seine Gäste)

der Revierförster der 1500 ha westlicher Colditzer Forst http://www.forsten.sachsen.de/sbs/2437.htm   lud als passionierter Pfeifenraucher uns ein, bei ihm wie bereits im Februar 2008 in der Jagdhütte den Abend zu verbringen.

 

 

 

Der Termin war gut gewählt, denn ein paar Tage später würde die Jagdhütte mitten in einem Kahlschlag stehen. Und warum das so sein muß, brachte er uns in einem spannenden Vortrag über das Liebesleben der Borkenkäfer näher. Diese Burschen, vollgefressen und nur Sex im Kopp werden den Colditzer Forst in 20 Jahren Fichtenfrei verlassen haben. Warum auch nicht, die Fichte hat hier im Laubmischwaldgebiet eigentlich nichts zu suchen.

Wer nun meint, das wäre ein Thema zum Gähnen- weit gefehlt. Es war spannend und durch die vielen anschließenden Fragen viel länger als gedacht

.

 

 

 

 

Da John

mal wieder seiner Leidenschaft, dem Kochen und Backen gefront hatte, blieb auf den 2 langen Tafeln nicht viel Platz für Rauchzeug , Gläser und Flaschen. Die 10 riesigen Bleche mit Pizzen, Aufläufen und sonstigen Dingen britischer Kochkunst okkupierte allen Platz. Also musste erstmal Platz geschafft werden und 17 ausgehungerte ausgewachsene Kerle schaffen schon etwas. Der Bullerjan und  der offenen Kamin brachten angenehme Wärme. Das Stromaggregat brummelte in der Ferne vor sich hin und ein paar Flocken rieselten draußen und brachten zusätzliche Feierstimmung.

Natürlich durfte auch wieder ein bisschen geraucht werden - Martin

 

hatte ja auch wieder allerhand Schmäckerchen mitgebracht und genießt gerade den Applaus für seine Auswahl an Tabaken.

 

Dann war Manfred an der Reihe. Manfred hatte sich auf einen kurzen Lichtbilder- Excurs zur Naturschutzarbeit der 80iger Jahre vorbereitet. Mit welcher Mühe wurden damals von Freiwilligen die herrlichen Orchideenwiesen gepflegt und gehegt (heute sind da nur noch hohe Gräser und Birkennachwuchs) In der Zeit lernten wir uns auch bei der praktischen Naturschutzarbeit in Wald und Flur und zu den Exkursionen in die polnischen Masuren und Sümpfe, die tschchischen und slovakischen Hoch- und Mittelgebirge und in den Bjelowesher Urwald kennen. Allerhand Anekdoten kamen da wieder hoch und längst Vergessenes wurde wieder lebendig. 

 

 

 

Dann waren aber auch noch 2 Neuankömmlinge zu begrüßen und etwas aus ihrem Leben anzuhören

Uwe (unten links), der promovierte Philosoph und Gesellschaftswissenschaftler fühlte sich bald sichtlich wohl in der Runde

 

 

und Jungspund Marcus wurde unter fachkundiger Anleitung von Martin das Pfeife- rauchen an der Morta beigebracht

 

Als Zigarettenraucher stellte er sich gar nicht so dumm an und hatte bald den Trick mit dem Nachzünden, Ziehen, Nachstopfen und genüsslichen Zurücklehnen drauf.

 

So gegen 02.00 war die Luft nur noch mit der Kettensäge zu zerschneiden

 

 

 

und man trollte sich - zufrieden wie immer, auf nun noch zustandsbedingt erheblich mehr verschlungenen Wegen durch den Wald in heimatliche Gefilde. Danke an die rheinische Frohnatur Dirk für seine Bilder (ich war mal hinsichtlich Camera wieder vergesslich) und viel Spaß bei seinem Heimatbesuch zur Faschingszeit.

 

Nächster Stammtisch am 13.3.09 im Kuhstall mit einigen Gästen, die dann am 14 / 15.3  den Pfeifenbau lernen wollen.