Februarstammtisch

 

Seit dem Vormittag liefen die beiden Elektroradiatoren und der Kaminofen auf Hochtouren. Mehr als 6 Wochen Frost haben die 70 cm starken Bruchsteinwände nun doch fast durchdrungen und der Kuhstall war eiskalt. Bis zum Abend wurde es dann doch erträglich und die Befürchtung, dass das Bier in den Gläsern gefriert, war abgewehrt.

Der Tisch wurde wie immer vorbereitet - diesmal für voraussichtlich nur max 14 Leute, da viele die Ferienzeit zur Reise nutzen und die Leipziger Zigarrenfreunde andere Termine hatten.

Wie erhofft, kam Götz- Ulrich trotz Schnee aus dem Altenburger Land. Der lange geplante Vortrag zu seiner Pilgerreise von Cap Arkona nach Pisa und zurück konnte nun beginnen. Alles war dazu vorbereitet

 

 

 

Es wäre müßig, wieder zu sagen, welche Leckereien den Tisch zierten und wie es allen schmeckte

 

Neuling Ingolf hatte wohl sein Pfeifchen noch vom Urahnen und Carli begutachtet den  wunderbaren Tropfen, den Martin aus dem Hutl zauberte

 

 

 

 

 

Auch dauerte es, wie immer nur kurze Zeit, bis dichte Schwaden unter der Decke hingen und die Sichtweise eingeschränkt wurde.

 

Zigarrenfreund Martin kam nicht um eine Lektion Pfeifenkunde und… wie man sieht… es klappt

 

 

 

 

So gegen 21.30 waren dann alle bis auf Manfred da und Ulrich konnte seines Amts walten. Wortgewaltig, wie die Pfarrer nun mal sind, zog er alle in den Bann und nahm uns mit auf seine Reise. In Tagesetappen bis zu 50 km ging es entlang des Eropäischen Wanderweges quer durch Deutschland, über die Schweiz bis Pisa

 

 

Zum Vortrag waren ausnahmsweise mal Nichtpfeiferaucher zugelassen, wie man unschwer an der Tine in der Ecke bemerken kann.

 

 

 

Er hat auch ein Buch darüber geschrieben

 

http://www.amazon.de/Mein-Spaziergang-Arkona-nach-Pisa/dp/3980352250

 

Gibt man den Namen des Autors ein, quillt Google fast über. Auch den Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis   hat Ulrich für sein Buch erhalten

Da Hinrich wieder seine Gitarre dabei hatte, meine Bongos und das Keyboard startbereit, wurden ein paar stramme Lieder abgesungen

 

 

Verdeckt wurde ich hinter dem Oleander am Keyboard ermittelt und Carli haute auf die Felle

 

 

 

 

Bert, der heimlich ein Schläfchen machte, riss der Biolärm aus seinen Träumen ……

 

 

….. griff zum Muntermacher …..

 

 

und reihte sich in den Kreis der Lärmenden (Singenden) ein

 

Dann, so gegen Mitternacht ( nein , er kam nicht einfach .. er ) erschien Manfred. Verkleidet als Pelzschlampe auf dem Karlsbader Strich

 

war er auch sofort ohne viel Geziere dabei seine Lieblingsgeschichte von der schiefgegangenen Vogelhochzeit wegen selbstverschuldeter Unlust des Vogelhähnchens   vorzupfeifen. Wer sie kennt, versteht auch die folgenden Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So gegen 02.30 saßen wir dann noch zu Dritt und die beiden Jäger buchstabierten ein kräftiges Latein. Martin zeigt wohl auf dem Bild gerade, wie groß die Leber seines letzten Bockes war.

 

 

 

Mir bleibt für heute am Samstag nun der Rest (die Reste) und die Nachricht, dass wohl am 5.März Stammtisch in der Waldhütte bei Falkhardt ist.