Stammtisch am 11.02.2011
Das Wort zur Pfeife -
also sprach Zarathustra

Am Anfang war Nyx, die Nacht -......am Anfang gab es nichts als Chaos. Und das
Chaos war wie
ein Nebel und voller Leere. Plötzlich kam mitten in diesen Nebel ein farbiges Licht. Aus
diesem Licht entstanden alle Dinge. Der Nebel teilte sich. Das Leichte stieg auf und bildete
den Himmel, und das Schwere sank hinunter und bildete die Erde. Jetzt kamen vom Himmel
und der Erde starke Kräfte - aus der Erde stieg da ein Dunst und netzte all das Antlitz des
Ackers, und das Göttliche bildete den Menschen.
Dazu nahm Gott den Staub vom Acker, blies in dessen Nasenlöcher den Hauch des Lebens, nannte
ihn fortan Adam und der Mensch wurde zum lebenden Wesen.“
Dann aber nahm Gott einen Knochen aus Adam und formte daraus eine Pfeife -
und Re mußte nun nicht mehr bitterlich weinen ....!
......denn Adam hatte fortan ein glückerfülltes Leben.........

Die im Glauben Festen werden die Durchknetung von Yin und Yang, Chaos, Gaia und Eros,
von biblischen und ägyptischen Schöpfungsmythen schmunzelnd bemerkt haben
In Scharen (wir waren 24 ) kamen die Pfeifenjünger zum Februarstammtisch geströmt- und -
die Tafel bog sich schnell unter einer Vielzahl von Köstlichkeiten. Niemand mußte darben
meine Gebete waren erhört worden -


Die exotischen Pfeifenkreationen für die Babelsberger Filmtraumfabrik hielten den kritischen Augen stand


Die Runde hat sich gefestigt und leistet sich mittlerweile einen eigenen Psychiater.
Pfeifenheinis brauchen ab und zu einen.
Roland sagte ein paar ergreifende Worte zu sich und ward dann herzlich aufgenommen

ebenso Wilhelm, Pensionär und Traktorenfan aus Coswig (ehemals aus den verbrauchten BL´n),
der umgehend in Hinrich durch seine ähnliche Vita einen wunderbaren Gesprächpartner fand

Glückseelig über soviel Angenehmes ließen sich Manfred und Carli sogar zu einem Tänzchen verleiten


nachdem Dietmar bei Manfred einen Korb bekam

Die Tangospezialisten Bert und Till hatten nichts an Körperhaltung und Bewegungsablauf zu bemängeln

In der Ecke der englischspechenden Spezies war auch reges Treiben angesagt - mit John geht
es weiter sichtbar bergauf und er wird wohl bald wieder unseren Chor dirigieren können

Einige zig Gramm Tabake lösten sich im Lauf des Abends in Dunst auf und ein paar Whiskysorten
fanden den Weg durch durstige Kehlen

Obelix mußte lange warten, bis er seinen kleinen Freund Asterix in die Arme schließen konnte,
denn dieser hatte zuvor schon ein feuchtfröhliches Event mit seinen Krummfingern gehabt.

Mediziner unter sich haben immer was zu fachsimpeln

Stefan versucht im Nicotinrausch seine schmerzenden Ellenbogen zu vegessen und Uwe als
echter Freund hilft dabei

Dirk scheint da total was durcheinander zu bringen

Michael wird im April wieder etwas zu seinen Forschungen zu Sozialwerken (z.B. die Leisniger Kastenordnung)
zwischen 1520 und 1870 vortragen, von denen die Welt noch heute etwas lernen könnte, und probiert die Wirkung
des Themas schon mal am Hinrich aus.

Pünklich Mitternacht ging das Licht aus (ohne Blitz war ein Photo auf die Schnelle leider
schlecht möglich) und Till hub zur Geisterbeschwörung an. Ein donnernder Germanenabgesang
war ihm Applaus genug

Eugen 
hat zu einem nächsten Stammtisch zu ihm nach Commichau eingeladen - Genaues wird noch bekanntgegeben.
Peter