Märzstammtisch vom 12.3. 2010 

 

12. März  - eigentlich sollten ja nun (im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt……….) die Traktoren über die Felder ackern - nach guter alter Sitte nach dem Tag der Volksarmee (1.3.) der oberste Knopf geöffnet und nach dem 8. 3 (Frauentag) die Frühlingsgefühle sprießen   -    aber noch immer Frost, Schnee und kein Ende anzusehen.

 

Na gut - nehmen wir´s wie´s kommt und heizen eben den Kuhstall ein. Sei 8.00 in der Früh summten die Radiatoren und der Kamin versuchte die eiskalten Mauern zu erwärmen - gegen 20.00 war es dann wohnlich und das große Rauchen und Schlemmen konnte seinen sozialistischen Gang gehen.

 

Der Raum füllte sich wie gewohnt und nach kurzen Steh- Small-talk ging es schnell zur Sache

 

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Martin hatte wieder reichlich für diverse Tabake gesorgt und gegen alle Gewohnheiten spielte sogar das Thema Pfeife ein kleine Rolle bei dem Geplauder. Wohl auch, um den jüngsten Gast, Carlis Sohn Tobias von den Vorteilen der Pfeife gegenüber der profanen Zigarette zu überzeugen. Eine kurze Einweisung in die Kunst des Pfeiferauchens zeitigte schnell erste Erfolge

 

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Ralf ermittelte wie immer aus sicherer Entfernung mit zu Sehschlitzen zusammengezogenen Augen die allgemeine Stimmung

 

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So plätscherten die allgemeinen Gespräche dahin - bis - ja bis Hinrich  seinen Vorschlag brachte, einmal bei sich in Hamburg ein Stammtischwochenende zu organisieren.

 

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Die Aufmerksamkeit aller war ihm gewiß

 

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 Nun wurde abgewogen, erwägt und geplant. Fazit: Die Erfahrung mit solchen Vorhaben sagt klar aus:

1. Ermitteln, wer grundsätzlich daran interessiert

2. Gucken, ob die Anzahl der Interessierten eine weitere Planung lohnt

3. Termine, Randbedingungen, Fahrt abstimmen

4. Die Willigen mit geeigneten Regularien festnageln (Vorauszahlungen usw)

 

 

Punkt  1 läuft zur Zeit und endet am 20.3.

 

Wie es so ist in vorgerückter Stunde - wird dann die Weltpolitik neu geordnet, werden Religionen analysiert, das eigene Leben neu betrachtet und dem Rauchopfer hingebungsvoll gefrönt

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und ich, der sich selten in Bildern sieht, kommt immer wieder angesichts der birnenförmigen Masse ins Grübeln, warum die Hungerkur keine Ergebnisse zeitigt - wie man sieht, fällt sogar Carli der Ranzen auf.

 

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Weil ich einmal an der Reihe bin - eine wahre kleine hübsche Geschichte aus dem richtigen Geschäftsleben: 

 

Ein Kunde schreibt mich an , ob ich ihm eine Pfeife  bauen würde

ich: aber gern und zu jeder Zeit

 

der Kunde fragt, ob ich auch   Goldapplikationen aus einer massiven Kette anbringen könnte

ich: wir können alles außer Hochdeutsch

 

der Kunde schickt mir eine lange massive schwere Goldkette mit dem Hinweis, dass das der Anfang eine Serie Pfeifen mit Goldapplikationen sein könnte

ich: Warum soll ich diese Kette verwenden?

 

Der Kunde: Sie war ein Geschenk von einer Ehemaligen und diese kannste jetzt in der Pfeife rauchen

 

 

 

Wie bereits zum Stammtisch gesagt wurde - angesichts des Osterfestes, ein paar Urlaubstage in den Destillen Schottland's und der Terminabstimmung mit Matthias Sch. wird der Apriltermn erst später bekannt gegeben.