Oktoberstammtisch vom 10.10.09
Wie zu erwarten, das Wetter kam im grauen schlichten Kostüm. So war es wohl ein Grund für die Pfeifenfreunde aus weiterer Umgebung wie Halle, Dresden, Leipzig, eher den heimischen Herd zu hüten, als sich eventuellen Regengüssen auszusetzen.
Ralph und Stefan hatten bereits vorher angekündigt, etwas später, aber dann gleich motorisiert zur Mühle zu kommen und so zogen wir dann zu siebent über Stock und Stein los

Hinrich mit geschulterter Gitarre und alle mit etwas kalorienbehafteter Flüssignahrung im Gepäck, die dann auch schon nach kurzer Zeit begutachtet wurde

Ein paar Wanderfreunde wollten sich uns anschließen,

doch der Verdacht lag nahe, dass sie es nur auf unsere Zehrung und den Tabak abgesehen hatten

und so ließen wir sie nach kurzer Beratung einfach mit langer Nase stehen

Zwischen Zwickauer- und Freiberger Mulde sind wunderschöne Täler zu durchwandern, auch wenn es kurzzeitig mal näßte

Das Wegeschild zeigt, bald (es dauerte nur 1 ½ Stunden) ist das Ziel erreicht

Vorbei an Biberfraßstellen (die Burschen machen sich mittlerweile auch an die Obstbäume am Wegesrand ran) durchs Schanzenbachtal kam die Mühle in Sicht


Sie hat erste Erwähnungen im 1330, wurde immer mal wieder umgebaut und präsentiert sich dem Besucher heute so



Ein gemütlicher Gastraum, leckere Speisen (die Wirtsleute waren vormittags extra im Wald auf Pilzjagd). Die Wirtin übertrug uns die Grüße unseres Stammtischfreundes, Revierförster Falkhardt Dau, der hier Mittag zu Gast war und zum Abend leider nicht konnte. Die überhand nehmenden Wildscheinrotten halten ihn im Trab.



Ein bisschen Pfeifengeschichte musste sein, so erzählte ich ein wenig über die Historie der Calabash und ihre Variationen ( hier ist in Ermangelung eines Flaschenkürbis der Kopf aus Birnenholz mit einem Bruyere/Meerschaumeinsatz gestaltet). Auf jeden Fall scheint Uwe sehr zufrieden mit dieser Variante zu sein und Stefan saugt an seinen Mortamonster

Die Gesangbücher kamen nun zum Gebrauch

und Hinrich schlug in die Saiten

Stefan erzählte ein wenig von der letzten Grönlandexpedition. Wie er sagt, liegt wieder ein Stück Polareis für den Whiskey des Novemberstammtisches in seiner Tiefkühltruhe

Dank den Wirtsleuten für die
Gastfreundschaft und die gute Bewirtung. (ich gebe kleinlaut zu, einen ganz
Klitzekleinen in der Birne gehabt zu haben). Wenn wir dieses Mal auch nur 9 von
25 waren, so war es ein wunderbarer Nachmittag und Abend bei guten Gesprächen,
wunderbarem Knaster in schönen Pfeifen aus einer bekannten Werkstatt …….
Irgendwann dann kam das Abholkommando und brachte alle sicher nach Hause in die Heia
Der Novemberstammtisch wird dann wohl wieder, soweit sich nichts anderes ergibt, im Kuhstall sein